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Hyperloop
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Der Hyperloop ist ein von Elon Musk im Jahr 2013 vorgestelltes Konzept fĂŒr ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln (engl. pod) in einer weitgehend luftleeren Röhre in Magnetfeldern, wie beim Transrapid gleitend, mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen sollen. In der NĂ€he von Stationen sollen Linearmotoren wie bei einer Magnetschwebebahn hohe Beschleunigungen ermöglichen, wĂ€hrend bei erreichter Reisegeschwindigkeit elektrisch betriebene Kompressoren genĂŒgend Vortrieb erzeugen sollen. Die Energie soll von auf der Röhre montierten Solarzellen generiert werden. Damit sei es möglich, auf Strecken deutlich schneller und umweltfreundlicher als mit dem Flugzeug und gleichzeitig deutlich gĂŒnstiger als mit der Bahn zu reisen. Nach zahlreichen unbemannten Testfahrten wurde im November 2020 erstmals eine kurze Testfahrt mit FahrgĂ€sten umgesetzt. Nach der ursprĂŒnglichen Veröffentlichung des Konzepts wurden die finanziellen und technologischen Annahmen in Zweifel gezogen, und eine Vielzahl der ursprĂŒnglichen Projekte musste aufgegeben werden.

Contents

‱ Technik
‱ Konzept
‱ Kosten
‱ Abmessungen
‱ Europa
‱ Kritik
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Technik

Konzept

Das Konzept setzt auf Stahlbeton-StĂŒtzen mit zwei nebeneinander liegenden Fahrröhren aus Stahl, in denen ein starker Unterdruck herrscht. Dieser soll Reisen knapp unterhalb der Schallgeschwindigkeit ermöglichen.cite-ref-1[1]cite-ref-2[2] In den Röhren sollen sich Kapseln mit Platz fĂŒr 28 Passagiere bewegen. GrĂ¶ĂŸere Kapseln sollten Autos und andere Lasten transportieren. Sie sollten reibungsarm auf einem 0,5 bis 1,3 Millimeter dicken Luftpolster gleiten. Die vor den Fahrzeugen angesaugte Luft sollte zum kleineren Teil zur Herstellung des Luftfilms dienen und zum grĂ¶ĂŸeren Teil in einem Rohr unter der Kapsel hindurchgefĂŒhrt und durch eine rĂŒckwĂ€rtige DĂŒse ausgestoßen werden.

Die meisten beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen planen inzwischen aber ein elektromagnetisches Schwebesystem wie es beim Transrapid eingesetzt wurde.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]cite-ref-eds-power-consumption-5-0[5] Laut Ursprungskonzept soll es möglich sein, auf Strecken von bis zu 1200 Kilometern deutlich schneller und umweltfreundlicher als mit dem Flugzeug und gleichzeitig deutlich gĂŒnstiger als mit der Bahn zu reisen.cite-ref-spiegel-6-0[6]

Antrieb und Bremsung sollen ĂŒber asynchrone Langstator-Linearmotoren erfolgen, die ebenfalls bei Magnetschwebebahnen wie dem Transrapid angewandt wurden. FĂŒr NotfĂ€lle sind zusĂ€tzlich mechanische Bremsen und elektrischer Radantrieb vorgesehen. Die Stromversorgung soll ĂŒber Solarenergie erfolgen.cite-ref-welt-7-0[7]

Kosten

Durch oberirdische Verlegung der Fahrröhren entlang bestehender Autobahn-Trassen sollen die Kosten des Fahrwegs als teuerstem Teil des Konzeptes niedrig gehalten werden. Es setzt in wichtigen Teilen generell auf Verwendung bereits verbreiteter und gĂŒnstig verfĂŒgbarer Technik.cite-ref-businessweek2-8-0[8]

Abmessungen

Die vorwiegend aus Aluminium konstruierten Kapseln sollen einen Durchmesser von 2,2 Metern haben.cite-ref-spacexalpha-9-0[9] Sie sollen ein Leergewicht von 3 bis 3,5 Tonnen mit einer Zuladung von 12 beziehungsweise 22,5 Tonnen bei den Lastenkapseln haben. Die Stahlfahrröhren sollen einen Durchmesser von 2,23 oder 3,3 Metern bei einer WandstĂ€rke von 20 bis 25 Millimetern erhalten und ihr Innendruck bei 100 Pascal gehalten werden, einem Tausendstel des Normaldrucks. Die StĂŒtzpfeiler sollen in einem mittleren Abstand von etwa 30 Meter stehen und durch DĂ€mpfungselemente gegen Erdbeben gesichert werden.

Energieverbrauch

2013 gab SpaceX fĂŒr eine hypothetische Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco einen Energieverbrauch von 4,4 kWh/100 km pro Person (bei voller Auslastung mit 840 Personen) an.cite-ref-spacexalpha-9-1[9] Die Energie fĂŒr die Errichtung und Unterhaltung der Fahrwege blieb darin allerdings unberĂŒcksichtigt. Im Vergleich dazu benötigt ein ICE 3 bei voller Auslastung etwa 8,4 kWh/100 km pro Person und ein Flugzeug mindestens 30 kWh/100 km pro Person.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]

Aussagen, wonach ein nennenswerter Teil der fĂŒr den Hyperloop notwendigen Energie von auf den Röhren montierten Solarmodulen bezogen werden kann oder dabei sogar ein Überschuss produziert werden kann, werden angezweifelt.cite-ref-hansen20-13-0[13]

Vergleich zu California High-Speed Rail

Musk entwickelte das Konzept nach eigener Aussage als kostengĂŒnstigere und sicherere Alternative zu dem California High-Speed Rail (CAHSR) zunĂ€chst fĂŒr die Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco. Er behauptete, eine Fahrzeit von 35 min fĂŒr die 570 km lange Strecke erreichen zu können. FĂŒr diese kalkuliert Musk Kosten zwischen sechs und siebeneinhalb Milliarden US-Dollar.cite-ref-spiegel-6-1[6] Anders als fĂŒr einen Hochgeschwindigkeitszug muss fĂŒr den Hyperloop die zugrunde liegende Technik erst noch entwickelt werden, wĂ€hrend die Trasse fĂŒr den Hochgeschwindigkeitszug inzwischen bereits im Bau ist.cite-ref-sfgate-14-0[14] Musks Vorschlag wurde von verschiedener Seite heftig kritisiert, unter anderem wurde angefĂŒhrt, die Kostenannahmen seien unrealistischcite-ref-pedestrianobservations-wordpress-com-15-0[15] und die Route verbinde nicht die InnenstĂ€dte, sondern nur Vororte.cite-ref-16[16]

Entwicklung

Die grundlegende Idee der Fortbewegung ohne Luftwiderstand in einer evakuierten Röhre stellte George Medhurst bereits im Jahr 1812 vor.cite-ref-technovelgy-17-0[17] FrĂŒheste Konzepte fĂŒr Fortbewegung in (teil-)evakuierten Röhren sind bereits aus den 1900er und 1910er Jahren bekannt.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]cite-ref-weinberg-20-0[20]cite-ref-goddard-21-0[21] Der Raketenforscher Robert Goddard entwickelte 1904 als Student an der Worcester Polytechnic Institute in den USA das Konzept eines Vacuum Tube Transportation System. Die Idee veröffentlichte er als Teil einer Kurzgeschichte. Ein Patent wurde postum im Jahr 1950 anerkannt.cite-ref-22[22] Der sowjetische Forscher Boris Weinberg entwickelte unabhĂ€ngig ein nahezu identisches Konzept.cite-ref-23[23] Auch der Erfinder der Magnetschwebebahn, Hermann Kemper, erkannte 1938 den idealen Einsatz seiner Technologie in einer Vakuumröhre.cite-ref-24[24] Seit den 1970er Jahren wurden mehrere Konzepte veröffentlicht, die auch breitere Bekanntheit erlangten, jedoch bisher nie umgesetzt wurden.cite-ref-salter-25-0[25]cite-ref-rand-26-0[26]cite-ref-swissmetro-27-0[27]cite-ref-et3-28-0[28]

Musk begann die Konzeption von Hyperloop aus Unzufriedenheit mit der Entwicklung des Hochgeschwindigkeitszug-Projekts California High-Speed Rail. Inspiriert wurde Musk nach Presseberichten von ET3, einem seit Ende der 1990er bestehenden Konzeptes fĂŒr Vakuumröhrenbahnen des Erfinders und GeschĂ€ftsmannes Daryl Oster.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30] Musk sprach erstmals am 12. Juli 2012 öffentlich ĂŒber seine Idee und ĂŒber Charakteristika und Umsetzungsperspektiven dafĂŒr.cite-ref-pandomonthly-31-0[31]cite-ref-businessweek1-32-0[32] In einer informellen Gruppe mit etwa einem Dutzend Mitarbeitern seiner Unternehmen SpaceX und Tesla Motors arbeitete er das Konzept im Laufe des folgenden Jahres aus und veröffentlichte es im August 2013.cite-ref-bloomberg-33-0[33]

FĂŒr die weitere Entwicklung regt Musk ein offenes, partizipatives Konzept vergleichbar der Entwicklung freier Software an und bittet um Einsendung von Verbesserungen. Im August 2013 veröffentlichte er dafĂŒr ein White Paper,cite-ref-spacexalpha-9-2[9] in dem er unter anderem folgendes schreibt.

„Einzigartig an Hyperloop ist auch, dass es ein offenes Entwicklungskonzept ist, Ă€hnlich wie Linux. Resonanz aus der Gemeinschaft, welche hilft, die Konstruktion zu verbessern und das Konzept in die RealitĂ€t umzusetzen, ist erwĂŒnscht.“

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Elon Musk

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Hyperloop Alpha

Im Juni 2015 gab Musk bekannt, einen Wettbewerb unter dem Namen SpaceX Hyperloop Pod Competition zu veranstalten, um die Entwicklung zu beschleunigen. HierfĂŒr ließ er eine Teststrecke mit einer LĂ€nge von einer englischen Meile (etwa 1,6 km) im kalifornischen Hawthorne bauen. Mit dem Bau wurde im Januar 2016 das Unternehmen AECOM beauftragt.cite-ref-35[35] Die Röhre, in der komplette Prototypen getestet werden können, hat einen Durchmesser zwischen 4 und 5 Fuß (etwa 1,2–1,5 m). Nebenbei besteht fĂŒr die teilnehmenden Teams die Möglichkeit, sich mit Subkomponenten an einem Konstruktions-Workshop an der Texas-A&M-UniversitĂ€t zu beteiligen. Die Jury wird aus unabhĂ€ngigen Ingenieuren von SpaceX bestehen.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37] Bereits eine Woche nach der Bekanntgabe der Hyperloop Pod Competition hatten sich ĂŒber 700 Teilnehmer angemeldet.cite-ref-38[38] Dazu gehören auch Teams von UniversitĂ€ten.cite-ref-39[39] Am 30. Januar 2016 gab die den Wettbewerb ausrichtende Texas-A&M-UniversitĂ€t bekannt, dass von den 120 eingereichten VorschlĂ€gen 22 fĂŒr die nĂ€chste Runde und damit fĂŒr den Test auf der noch zu bauenden Teststrecke ausgewĂ€hlt wurden.cite-ref-40[40] Beim Wettbewerbsfinale am 29. Januar 2017 fuhren drei Kapseln durch die Röhre. Die Kapsel des WARR Hyperloop Teams der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen erreichte die höchste Geschwindigkeit. Den Hauptpreis holte das Team der Technischen UniversitĂ€t Delft.cite-ref-41[41]

Elon Musk kĂŒndigte am 15. Januar 2015 zunĂ€chst an, in Texas eine Teststrecke zu bauen.cite-ref-42[42] Im Mai 2016 wurde ein Prototyp des Antriebs jedoch auf einer Teststrecke in Nevada der Öffentlichkeit vorgestelltcite-ref-test-mai-2016-43-0[43]cite-ref-44[44] und im MĂ€rz 2017 Bilder der Teststrecke in der Mojave-WĂŒste nahe Las Vegas veröffentlicht.cite-ref-45[45]cite-ref-spon-1752043-46-0[46] Erste erfolgreiche Tests erfolgten wenig spĂ€ter, bei einem Praxistest Ende Juli wurde eine neue Rekordgeschwindigkeit von 310 km/h erreicht.cite-ref-0-47-0[47]

Im August 2017 fand die zweite Hyperloop Pod Competition statt, bei der nur noch die Geschwindigkeit bewertet wurde. Wieder gewann das Team WARR Hyperloop der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen. Ihre Kapsel erreichte eine Rekordgeschwindigkeit von 324 km/h (201 mph) und war damit deutlich schneller als die der anderen Teams.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49] Im Jahr 2018 gewann das WARR-Hyperloop-Team den Wettbewerb und erreichte mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 467 km/h einen neuen Rekord.cite-ref-50[50] Das Team der TU MĂŒnchen gewann auch den vierten Wettbewerb am 21. Juli 2019 (als TUM Hyperloop) mit einer Geschwindigkeit von 463,5 km/h.cite-ref-51[51]cite-ref-52[52] Auf dem Campus des Hochschul- und Forschungszentrums Garching bei MĂŒnchen existiert eine zu TUM Hyperloop gehörende Teststrecke, die fĂŒr Testung von Pods fĂŒr die Hyperloop Pod Competition aufgebaut wurde.cite-ref-53[53]

Nach 400 unbemannten Testfahrten hat die Kapsel am 8. November 2020 in der 500 m langen Teströhre in Las Vegas, Nevada, eine bemannte Testfahrt mit 172 km/h durchgefĂŒhrt.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] Im Herbst 2022 wurde die Hyperloop-Teststrecke von SpaceX abgerissen und durch einen Parkplatz fĂŒr die BeschĂ€ftigten von SpaceX ersetzt.cite-ref-57[57]

SĂŒdkorea arbeite seit 2017 an einem eigenen Hyperloop-System. Das Korean Railroad Research Institute (KRRI) gab 2020 bekannt, dass ihr Hyper-Tube, in der GrĂ¶ĂŸe einer Modelleisenbahn, wĂ€hrend eines Tests eine Geschwindigkeit von ĂŒber 1.000 km/h erreicht hat.cite-ref-58[58]cite-ref-59[59] 2018 haben die Hyperloop Transportation Technologies (HTT) mit Sitz in Los Angeles und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), eine Kooperation zur Entwicklung einer Hyperloop fĂŒr Containertransporte beschlossen. Das Projekt HHLA-Hyperloop wurde 2022 ohne Realisierung einer Anlage beendet.

Am 14. Dezember 2022 haben sich sieben Unternehmen zur The Hyperloop Association mit Sitz in BrĂŒssel zusammengeschlossen, der ersten globalen Vereinigung innerhalb der Hyperloop-Branche.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]

Auch China war an der Entwicklung eines Hyperloop interessiert und hat dazu 2023 eine 2 Kilometer lange Teststrecke nahe Peking in Betrieb genommen. Ziel ist, dass ein zukĂŒnftiger Hyperloop Passagiere mit 1.000 km/h transportieren kann. Nach den ersten Testfahrten und Auswertungen plant man, die Teststrecke auf 37 Kilometer zu erweitern.cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]

Indien plante 2019, innerhalb von zehn Jahren im sĂŒdöstlichen Bundesstaat Andhra Pradesh einen funktionierenden Hyperloop zu entwickeln.cite-ref-64[64]cite-ref-65[65]cite-ref-66[66]

Im Juni 2023 fand die zweitĂ€gige internationale The Hyperloop Conference in SĂŒdkorea in der Stadt Busan statt. Daran nahmen diverse Akteure des Hyperloop-Ökosystems teil, darunter Hyperloop-Startups, verschiedene Unternehmen, Lieferanten und Investoren.cite-ref-67[67]

Vorgeschlagene Routen

Gabriele Semino, Projektleiter von TUM Hyperloop, sieht das Potenzial von Hyperloops insbesondere bei langen Distanzen als Ersatz von Kurz- und MittelstreckenflĂŒgen sowie von HochgeschwindigkeitszĂŒgen. Allerdings ist die KapazitĂ€t der Hyperloop-Kapseln gegenĂŒber HochgeschwindigkeitszĂŒgen begrenzter und eine Hyperloop-Infrastruktur mĂŒsste vollstĂ€ndig neu aufgebaut werden.cite-ref-68[68]

Europa

Vision for Europe

Das Unternehmen Hyperloop One veröffentlichte im Juni 2017 unter dem Titel Vision for Europe insgesamt neun Konzepte fĂŒr potentielle Hyperloopstrecken in Mittel- und Westeuropa.cite-ref-70[70]

Die lĂ€ngste der vorgeschlagenen Routen sieht einen kreisförmigen Streckenverlauf vor, der die StĂ€dte Berlin, Leipzig, NĂŒrnberg, MĂŒnchen, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln und Hamburg miteinander verbinden soll. Der Hyperloop soll die 1991 km lange Strecke in 142 Minuten befahren, wobei die voraussichtliche Fahrtzeit fĂŒr Berlin–Leipzig mit 14 Minuten, Leipzig-NĂŒrnberg mit 20 Minuten, NĂŒrnberg–MĂŒnchen mit 12 Minuten, MĂŒnchen–Stuttgart mit 17 Minuten, Stuttgart–Frankfurt mit 15 Minuten, Frankfurt–Köln mit 14 Minuten, Köln–Hamburg mit 30 Minuten und Hamburg–Berlin mit 20 Minuten angegeben wird.cite-ref-71[71]

Unter den vorgeschlagenen Strecken finden sich weiterhin drei RoutenvorschlĂ€ge fĂŒr Großbritannien, ein Ring Ă€hnlich dem deutschen in den Niederlanden, diverse StĂ€dteverbindungen wie Helsinki–Tallinn, Madrid–Tanger und Warschau–Breslau sowie eine Verbindung ĂŒber die Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien.

Weitere Konzepte

Im MĂ€rz 2016 gab die slowakische Regierung bekannt, eine Vereinbarung mit Hyperloop Transportation Technologies zur PrĂŒfung verschiedener Streckenoptionen – unter anderem von Bratislava nach Wien – geschlossen zu haben.cite-ref-72[72]

Auch die Fluggesellschaft Lufthansa fĂŒhrte nach Angaben einer Sprecherin bereits im August 2016cite-ref-0-47-1[47] erste GesprĂ€che mit Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Demnach habe die Airline berechnet, welche innerdeutschen Flugstrecken durch die HTT-Technologie abgelöst werden könnten. Genannt wurden die Strecken MĂŒnchen nach Hamburg, sowie die Fernverbindungen von Berlin nach DĂŒsseldorf bzw. von Köln nach Berlin.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]

Im Rahmen eines Wettbewerbs des Bundes Deutscher Architekten (BDA) fĂŒr die Entwicklung Berlins entwarf ein ArchitekturbĂŒro die Vision eines neuen Berliner Stadtteils „Seaside Berlin“ an der Ostsee. Dieser Berliner Stadtteil an der Ostsee soll mittels Hyperloop in 10 Minuten von Berlin aus erreichbar sein.cite-ref-75[75]

Andere vorgeschlagene Strecken binden Inseln an grĂ¶ĂŸere StĂ€dte mit Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn an oder queren Meerengen, wie Palma de Mallorca – Barcelona (Spanien), Jeju – Mokpo (SĂŒdkorea), Palermo – Neapel (Italien), London (UK) – Den Haag/Randstad (Niederlande), Taipei (Taiwan) – Fuzhou (China), Haikou – Zhanjiang (China), Busan (SĂŒdkorea) – Kitakyushu (Japan), Dublin (Irland) – Liverpool (UK), Belfast – Glasgow (UK), NykĂžbing (DĂ€nemark) – Rostock (Deutschland), Kopenhagen (DĂ€nemark) – Stettin (Polen), Calvi/Korsika – Nizza (Frankreich), Havanna (Kuba) – Florida (US), Tanger (Marokko) – CĂĄdiz (Spanien), Buenos Aires (Argentinien) – Montevideo (Uruguay), Dalian – Yantai (China) und Helsinki – Turku – Stockholm (Schweden).cite-ref-76[76]cite-ref-77[77] Diese Konzepte zielen damit mehr auf eine VerdrĂ€ngung des Flugverkehrs ab als auf VerkĂŒrzung der Reisezeit.

Vereinigte Staaten

Die in der Konzeptstudie vorgeschlagene Strecke von der Region um Los Angeles in die Region um San Francisco beginnt in Sylmar, einem Vorort von Los Angeles, folgt dann etwa der Interstate 5 nach Norden, und endet an einer Station in der NĂ€he von Hayward an der Ostseite der San Francisco Bay. Durch die FĂŒhrung der Route entlang der Interstate mĂŒsste laut Musk nicht so viel Geld fĂŒr den Kauf von BaugrundstĂŒcken aufgewendet werden. Es wurden auch mehrere mögliche Erweiterungsrouten in der Studie dargestellt, zum Beispiel eine Erweiterung nach Sacramento oder Anaheim nach San Diego oder auch Las Vegas.cite-ref-spacexalpha-9-4[9] Diese wĂŒrden zum Einsatz kommen, falls beschlossen werden wĂŒrde, mit dem Hyperloop auch GĂŒter zu transportieren.

Vereinigte Arabische Emirate

Laut einem Werbevideo sollen auch die Vereinigten Arabischen Emirate an diesem Transportsystem interessiert sein. Man rechnet mit einer Fahrzeit von 12 Minuten zwischen den Zentren von Dubai und Abu Dhabi anstelle von zwei Stunden mit dem Auto.cite-ref-78[78]

Unternehmen

Zur Entwicklung der Hyperloop-Technologie und Umsetzung von Projekten wurden mehrere Unternehmen gegrĂŒndet, darunter:

‱ Hyperloop Transportation Technologies – In den Vereinigten Staaten ansĂ€ssiges, 2013 – und damit als erstes – gegrĂŒndetes Hyperloop-Unternehmen, das mit Stand Februar 2021 rund 30 Millionen US-Dollar Investorenkapital eingesammelt hat.cite-ref-79[79] und mehrere Teststecken gebaut hat, darunter eine 320 Meter lange Strecke in Toulouse, Frankreich.cite-ref-80[80]
‱ Hardt Hyperloop – 2016 aus der TU Delft hervorgegangenes, in den Niederlanden ansĂ€ssiges Startup, das ein Hyperloop-Netz fĂŒr Europa plant. Gemeinsam mit anderen europĂ€ischen Hyperloop-Unternehmen werden Standardisierungsinitiativen vorangetrieben, um eine langfristige InteroperabilitĂ€t verschiedener Systeme in Europa sicherzustellen. In diesem Zusammenhang erhielt Hardt Hyperloop einer Förderung der EuropĂ€ischen Kommission, um eine drei Kilometer lange Teststrecke in der Provinz Groningen zu errichten.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82] Im MĂ€rz 2024 wurde in Veendam bei Groningen eine 420 Meter lange Teststrecke eröffnet. Der Direktor des European Hyperloop Center – Sascha Lamme – rechnet mit einer ersten Hyperloop-Strecke von vielleicht fĂŒnf Kilometern, die Passagiere befördern wird, bis 2030.cite-ref-83[83]

‱ Nevomo (vormals Hyper Poland) – 2017 mehrheitlich aus Absolventen der TU Warschau hervorgegangenes, polnisches Startup, dessen Fokus auf einer kĂŒrzeren Time-to-Market durch die Anwendung verschiedener Prinzipien des Hyperloop-Ansatzes auf konventionelle Eisenbahnstrecken liegt. Nevomo plant den Einsatz von kostengĂŒnstiger Magnetschwebetechnologie auf einem dritten Gleis auf bestehenden Eisenbahntrassen, wovon genehmigungsrechtliche und finanzielle Vorteile erwartet werden. Die Technologie, die erstmals im Herbst 2019 mit einem Technologiedemonstrator der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist dergestalt konzipiert, das ein gradueller Ausbau bis zu einem Voll-Hyperloop ermöglicht werden soll.cite-ref-84[84] Im Jahr 2021 begann Nevomo im polnischen Nowa Sarzyna mit dem Bau der lĂ€ngsten Teststrecke Europas fĂŒr passive Magnetschwebebahnen, die Ende 2022 fertiggestellt wurde.cite-ref-85[85]
‱ Zeleros – 2016 von Absolventen der Polytechnischen UniversitĂ€t Valencia gegrĂŒndetes, in Valencia ansĂ€ssiges Startup, das 2020 eine Finanzierungsrunde in Höhe von 7 Millionen Euro abschließen konnte, mit der ein Testzentrum mit drei Kilometer langer Teststrecke in Spanien errichtet werden soll.cite-ref-86[86] Zeleros ist gemeinsam mit Hardt und Nevomo an der europĂ€ischen Standardisierungsinitiative beteiligt.

Ehemalige:

‱ Hyperloop One (vormals Virgin Hyperloop One und davor Hyperloop Technologies) – 2014 gegrĂŒndetes US-amerikanisches Unternehmen, das im November 2020 die erste bemannte Fahrt in einer Hyperloop-Kapsel auf einer 500 m langen Teststrecke durchfĂŒhrte.cite-ref-87[87] Das Unternehmen hatte mit Stand Februar 2021 Finanzierung in Höhe von rund 370 Millionen US-Dollar von verschiedenen Investoren erhalten,cite-ref-88[88] darunter in signifikanter Höhe von der Virgin Group, was zur Umbenennung des Unternehmens in Virgin Hyperloop One fĂŒhrte.cite-ref-89[89] Im Februar 2022 gab das Unternehmen bekannt, das Thema Personenbeförderung aufzugeben. Das Konzept sollte kĂŒnftig ausschließlich auf den Transport von Fracht ausgerichtet werden. Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Neuorientierung des Unternehmens wurde die HĂ€lfte der Belegschaft entlassen.cite-ref-90[90]cite-ref-91[91] Im Dezember 2023 meldete Bloomberg News, dass das Unternehmen den Betrieb eingestellt habe und geschlossen werde, da es keinen Auftrag zum Bau eines funktionierenden Hyperloops erhalten habe.cite-ref-92[92]

Forschungsprogramme

FĂŒr die Entwicklung der Hyperloop-Technologie werden neben den Unternehmen auch verschiedene Forschungsprogramme betrieben, darunter:

‱ TUM Hyperloop (vormals WARR Hyperloop) – Forschungsprogramm, das 2019 aus dem Team der Hyperloop Pod Competition von der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen hervorging. Dort hatte das Team von TUM Hyperloop mit Blick auf die Geschwindigkeit alle vier WettkĂ€mpfe in Folge gewonnen und erreichte dabei den noch heute gĂŒltigen Weltrekord von 467 km/h.cite-ref-93[93] Das Forschungsprogramm hat die Ziele, die technische Machbarkeit anhand eines Demonstrators, als auch simulativ die ökonomische und technische Machbarkeit des Hyperloopsystems zu untersuchen.cite-ref-94[94] Der geplante 24 m lange Demonstrator soll dabei aus einem Tube und einem Pod in OriginalgrĂ¶ĂŸe bestehen.cite-ref-95[95] Am 26. Juli 2023 wurde die 24 Meter lange Teströhre aus Beton eröffnet.cite-ref-96[96] Die nĂ€chsten Schritte sind nach Abschluss der ersten Projektphase die Erweiterung auf 400 m, um höhere Geschwindigkeiten zu untersuchen. Dies ist im MĂŒnchner Umland geplant, in Taufkirchen, Ottobrunn oder am Flugplatz Oberpfaffenhofen.cite-ref-97[97]
‱ EuroTube ist eine Non-Profit-Forschungsorganisation fĂŒr die Entwicklung der Vacuum-Transport-Technologie.cite-ref-98[98] EuroTube entwickelt gerade eine 3,1 km lange Teströhre in Collombey-Muraz, Schweiz. Die Organisation wurde 2017 an der ETH ZĂŒrich als Schweizer Verein gegrĂŒndet und 2019 in eine Schweizer Stiftung umgewandelt.cite-ref-99[99] Die Teströhre ist im Maßstab 2:1 geplant mit einem Durchmesser von 2,2 m und ausgelegt auf 900 km/h.cite-ref-100[100]

Kritik

Kurz nach Veröffentlichung wurden die finanziellen und technologischen Annahmen des Hyperloop-Konzepts in Zweifel gezogen.cite-ref-101[101] John Hansman, Direktor des MIT International Center for Air Transportation, sagte der MIT Technology Review 2013, dass die Idee zwar physikalisch machbar sei, aber extrem teuer werden wĂŒrde. Er sieht eine große Anzahl bislang nicht gelöster technischer Herausforderungen.cite-ref-mit-102-0[102] „Meine Frage ist nicht, ob es realisierbar ist, sondern ob es in einer Art umsetzbar ist, die von einem energietechnischen Standpunkt und auch von ökonomischer Seite Sinn ergibt.“cite-ref-mit-102-1[102]

Markus Hecht, Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge der Technischen UniversitĂ€t Berlin, habe sich die Konzeptstudie zwar noch nicht angesehen, Ă€ußerte aber im Jahr 2013 generelle Kritik: Er halte derartige Konzepte fĂŒr unrealistisch. Er nennt das physikalische Problem der AbwĂ€rme, das in einer Vakuumröhre kaum zu lösen sei.cite-ref-spiegel-kritik-103-0[103] Außerdem sei die Rettung der Passagiere im Notfall schwierig.cite-ref-20min-ch-104-0[104] Auch andere Experten machen sich Sorgen um die Sicherheit, besonders bei Erdbeben. Zwar soll der Hyperloop mit einem Notsystem ausgestattet werden, das im Falle eines Bebens die Kapseln stoppen lĂ€sst, doch die große Geschwindigkeit von ĂŒber 1200 km/h wĂŒrde einen Bremsweg von fast zwei Kilometern bei einer Bremszeit von 15 Sekunden erzeugen.cite-ref-spiegel-kritik-103-1[103] Auch sei die Toilettenfrage noch nicht geklĂ€rt und das Gewicht fĂŒr einen Passagier samt GepĂ€ck mit 100 Kilogramm zu gering berechnet. Vor allem in den USA mĂŒsste bei einem Durchschnittsgewicht von 80 Kilogramm das Gewicht realistischer berechnet werden.cite-ref-huffington-post-105-0[105]cite-ref-huffington-post-2-106-0[106]

Als grĂ¶ĂŸtes Problem wird die als unrealistisch angesehene Kostenrechnung genannt.cite-ref-107[107] Hecht verweist hier auf das aus KostengrĂŒnden eingestellte Swissmetro-Projekt und Ă€hnliche Vorhaben, die die geplanten Kosten ĂŒberstiegen.cite-ref-spiegel-kritik-103-2[103] RenĂ© Lavanchy merkt im britischen Guardian an, dass die uneinheitliche Höhe der StĂŒtzpfeiler die Massenproduktion erschwere und das Bauen auf dem AutobahngrĂŒnstreifen sicherlich zu schwer tolerierbaren lĂ€ngeren Störungen im ohnehin staugeplagten Verkehr auf der Interstate 5 fĂŒhren wĂŒrde.cite-ref-lavanchy-108-0[108]

Herausforderungen

Zu den zu lösenden Problemen gehören folgende Punkte:cite-ref-109[109]cite-ref-110[110]

‱ Kapsel: Antrieb, Schweben der Kapseln, Energieversorgung der Kapseln wĂ€hrend der Fahrt, Kupplung von Kabinen, Materialfragen im Falle eines Antriebs durch eine Turbine in der Kapsel, Luftversorgung der FahrgĂ€ste und Verbleib der ausgeatmeten Luft (im Zusammenhang mit dem Vakuum), Ein- und Ausstieg mit Zahl und GrĂ¶ĂŸe der benötigten Einstiegsöffnungen der Kapseln und den damit zusammenhĂ€ngenden Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der Kapsel etc.
‱ Fahrwege/Röhren: Herstellung von Abzweigen, Lösungen fĂŒr den Fall einer Abbremsung bzw. BerĂŒhrung der Innenwand durch die Kapsel, genaue bauliche Ausrichtung der Röhren bei geringem Spalt zwischen Magneten der Kapsel und ihrer FĂŒhrung, benötigte Kurvenradien, LĂ€ngenausdehnung bzw. Materialspannungen in der Röhre je nach Temperatur, geringere StabilitĂ€t gegen Verformung einer Röhre mit Unterdruck im Vergleich zu einer mit Überdruck, Übermaße der Rohre beim Transport auf der Straße, Störungen des Straßenverkehrs durch den Bau von Stelzen bei Errichtung entlang von Straßen, erschwerte EinfĂŒhrung der Rohre in gebohrte Tunnels im Vergleich zu Segmenten konventioneller Tunnelauskleidungen, Luftwiderstand in der Röhre bzw. der Weg der vor der Kapsel befindlichen Luft hinter dieselbe, weitere aerodynamische KrĂ€fte, Herstellung von Druckschleusen, in denen die Kapseln vom normalen Luftdruck ins Vakuum wechseln und die Minimierung des dabei zu pumpenden Volumens an Totluft, Herstellung sicherer VerschlĂŒsse und Abdichtung dieser Druckschleusen etc.
‱ Vakuum: Wirkungen des Vakuums auf Materialien, Umgang mit Lufteintritt in die Röhren bis hin zu vollstĂ€ndigen BrĂŒchen, Herstellung und Steuerung von Sicherheitsschleusen fĂŒr den Fall eines punktuellen Bruchs der Röhre, BeschĂ€digung bzw. Beschleunigung von Kapseln durch die Druckwelle eintretender Luft und ihr Zusammenprall mit anderen Kapseln, Sicherheitsfragen fĂŒr die Umgebung im Fall eines Bruches (eine gebrochene Röhre wĂŒrde wie ein riesiger Staubsauger wirken) etc.
‱ Sicherheit: Evakuierung der FahrgĂ€ste im Fall von Störungen und die dazu ggf. benötigte Beförderung der Kapseln zu AusgĂ€ngen und elektromagnetische Abschirmung durch die Röhre, Raum zur Öffnung der TĂŒren bei StörfĂ€llen etc.

Die benötigten Stahlmengen und deren Herstellung beeinflussen die UmweltvertrĂ€glichkeit; bei konventioneller Herstellung des Stahls in Kohle-beschickten Hochöfen kann je nach Passagierzahl und Art der Stromerzeugung bereits die CO2-Emission bei der Stahlherstellung der Hyperloop-Röhren umgerechnet in der GrĂ¶ĂŸenordnung der CO2-Emissionen je Personenkilometer von Bahnfahrten liegen. WĂ€hrend bei neuen Bahnlinien bereits die Fertigstellung von Teilstrecken im Netz sofort Vorteile bringt, ist ein neues Verkehrssystem erst einsetzbar, wenn die gesamte Strecke zwischen zwei Stationen errichtet wurde. FĂŒr Röhren-Gabelungen waren lange keine Lösungen bekannt, bis die niederlĂ€ndische Firma Hardt 2019 eine Lösung ankĂŒndigte.cite-ref-111[111]

Die Konzepte unterscheiden sich deutlich hinsichtlich des Querschnitts von Fahrzeugen und benötigten Röhren. WĂ€hrend Musk Fahrzeuge mit zwei Personen nebeneinander in Liegesitzen zeigte, mit 6 bis 8 Passagieren je Kapsel und 3 Kapseln je Zug, zeigen andere Zeichnungen Sitzreihen mit 2+2 PlĂ€tzen und einem Mittelgang mit großzĂŒgiger Stehhöhe, mit einer LĂ€nge Ă€hnlich konventioneller ZĂŒge. Auch der Antrieb und Auftrieb, die Minderung des Gegendrucks in der Röhre und die Druckhaltung werden unterschiedlich gelöst und geben damit Anlass zu spezifischer Kritik. Teils werden die gesamten Kapseln in einen Streckenabschnitt auf Umgebungsdruck gebracht, bei der Swissmetro sollte ein Übergang die druckdichte Verbindung bei den EingĂ€ngen der Kapsel herstellen.

Siehe auch
Rundfunkberichte

‱ Ralf Krauter: Rohrpost fĂŒr Passagiere – Hype um den Hyperloop, Deutschlandfunk – „Wissenschaft im Brennpunkt“ vom 27. August 2017

Literatur

‱ Max Werner: Hypercargo. Ein deutscher Hyperloop nach Transrapid und Co?: Überlegungen zu einer GĂŒterverkehrsumsetzung fĂŒr Elon Musks bahnbrechende Technologie auf deutschem Boden. GRIN Publishing, MĂŒnchen, 2015, ISBN 978-3-668-00051-3.

Weblinks

Commons

: Hyperloop

– Sammlung von Bildern

‱ EuroTube
‱ TUM Hyperloop

Einzelnachweise

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